Berlin/Brüssel, 12. Juni 2017 –  Anlässlich der Europäischen Entwicklungstage haben die The Coca-Cola Company und ihre Stiftungen im Rahmen ihrer Partnerschaft mit dem Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria, der US-amerikanischen Agentur für Internationale Entwicklung (USAID) und der Bill & Melinda Gates-Stiftung angekündigt, das Projekt „Last Mile“ auf Liberia und Swasiland auszuweiten. Damit ist die Initiative nun in sieben afrikanischen Ländern aktiv. Zweck des Projektes ist es, die lokalen Gesundheitssysteme zu stärken. Coca-Cola hatte mit „Last Mile“ im Jahre 2010 zunächst in Tansania begonnen, die Bereitstellung von medizinischen Versorgungsgütern zu verbessern. Seitdem konnte das Unternehmen und seine Partner in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Gesundheitsministerien auch die Verfügbarkeit von lebenswichtigen Arzneimitteln in Ghana, Mozambique, Nigeria und Südafrika erhöhen.

The Last Mile

Ziel ist die medizinische Versorgung entlegener Gemeinden

Das Projekt „Last Mile“ ist eine Öffentlich-Private Partnerschaft (Public-Private Partnership), die das Logistik- und Marketing-Know-how von Coca-Cola nutzt. Intention der Partnerschaft ist es, die afrikanischen Regierungen dabei zu unterstützen, die „letzte Meile“ zu überwinden und so lebensrettende Arzneimittel und medizinische Versorgungsgüter auch in entlegene Gemeinden auszuliefern.

Auklärungs- und Informationskampagne in Swasiland

Beim neuen Programm in Swasiland soll insbesondere die Expertise von Coca-Cola im Marketing eingesetzt werden. Ziel ist es hier, das Bewusstsein und die Nachfrage nach grundlegenden HIV-Verhütungs- und Behandlungsmethoden in einem Land zu verstärken, das den höchsten Anteil an HIV-Infizierten weltweit aufweist. Das Projekt „Last Mile“ kooperiert mit dem Gesundheitsministerium in Swasiland und weiteren Entwicklungspartnern. Indem die Initiatoren innovative Ansätze zur Begrenzung der HIV-Übertragung im Land bekannt machen, soll die AIDS-Epidemie eingedämmt werden. 

The Last Mile

Vertriebsnetz für Arzneimittel in Liberia

Im Anschluss an die Ebola-Krise im Jahre 2014, die eine enorme Belastung für die lokalen Gesundheitssysteme darstellte, hatten die Partner des Projekts „Last Mile“ begonnen, mit dem Gesundheitsministerium in Liberia zu kooperieren. Dabei sind bereits Erfahrungen des lokalen Abfüllpartners, der Liberia Coca-Cola Bottling Company Limited, eingeflossen. Ziel ist es nun, ein effizientes und belastbares Vertriebsnetz für Arzneimittel und medizinische Versorgungsgüter in Liberia aufzubauen. Dazu wird insbesondere die umfassende Expertise von Coca-Cola in Sachen Marktzugang und Logistik genutzt. Die erste Phase des Projekts hat im Mai 2017 begonnen.

Seit dem Projektstart in 2010 mehr als 21 Millionen US-Dollar investiert

Nach einem ersten Pilotprojekt der Programmpartner begann die Initiative „Last Mile“ 2010 in Tansania. Seither hat sich die Bereitstellung von Medikamenten im Land grundlegend gewandelt: Die Regierungsbehörde Medical Stores Department kann den konkreten Bedarf nun besser prognostizieren. Sie hat zudem das Verteilungssystem neu aufgestellt und erweitert. Vor der Umstellung gab es 150 Lagerstellen. Inzwischen werden mehr als 5.500 Gesundheitseinrichtungen direkt von der Regierungsbehörde beliefert. „Last Mile“ wurde 2014 durch Investitionen der Partner von mehr als 21 Millionen US-Dollar sowie durch den offiziellen Beitritt von USAID erweitert. In diesem Zusammenhang sind 2016 drei weitere Programme in Mozambique, Südafrika und Nigeria angelaufen.


Download eines Faktenblatt „Last Mile“, eines Interviews mit Dr. Christoph Benn, Global Fund to fight AIDS, Tubaculosis and Malaria sowie weitere Informationen unter den nachfolgenden Links:

Interview mit Christoph Benn
Faktenblatt „The Last Mile“
Das Projekt „The Last Mile“

Fotos auf Anfrage. Gern vermitteln wir auch ein weiteres Interview mit Dr. Christoph Benn, Global Fund to fight AIDS, Tubaculosis and Malaria.

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