Coca-Cola bringt Medikamente in die entlegensten Gegenden

Jedes Jahr sterben unzählige Kinder und Erwachsene an Krankheiten wie Malaria und Durchfall. Krankheiten, die längst heilbar sind. Der Grund: Die notwendigen Medikamente finden nicht den Weg zu ihnen. Deshalb hat Coca-Cola 2010 die Initiative „The Last Mile“ ins Leben gerufen. Das Unternehmen nutzt sein ausgefeiltes weltweites Vertriebsnetzwerk, um lebensrettende Medikamente auch in die entlegensten Gegenden Afrikas zu transportieren.  

Coca-Cola verfügt über ein weitreichendes Logistiknetz, kennt sich mit den lokalen Transportbedingungen aus und gelangt mit seinen Fahrzeugen auch in infrastrukturell schwache Gebiete. Gemeinsam mit starken Partnern wie dem Global Fund und der Bill und Melinda Gates Stiftung (BMGS) ermöglicht Coca-Cola auf diese Weise die Distribution von Medikamenten, unter anderem gegen Aids, Malaria und Tuberkulose.

Das Pilotprojekt startete 2010 in Tansania. Seitdem wurden in diesem Land die Lieferzeiten von Medikamenten von 30 auf fünf Tage deutlich verringert. Mittlerweile werden weltweit 120 verschiedene Medikamente an 5.000 (anfänglich 500) Gesundheitseinrichtungen geliefert, die dazu befähigt wurden, ihre eigenen Bestellungen aufzugeben. Dadurch erhöhte sich die Verfügbarkeit von wichtigen Arzneimitteln um 20 bis 30 Prozent. 2012 wurde das Projekt auf Ghana ausgeweitet, wo vor allem Impfstoffe im Auftrag der BMGS ausgeliefert werden – mit dem Ziel, fünf Millionen Menschenleben zu retten. Geplant ist eine Ausweitung des Projekts „The Last Mile“ nach Mosambik, in Zusammenarbeit mit der Clinton Global Health Initiative.

 

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