• Glas- und Kunststoffflaschen um bis zu 18 Prozent leichter

Lebe die Zukunft_Verpackung_72dpi Berlin, 24. November 2010.
Coca-Cola Deutschland baut seine Vorreiterrolle in derBranche im Bereich Nachhaltigkeit durch weitere Verbesserungen in der Umweltbilanz seinerGetränkeverpackungen aus. Neben Recycling, Mehrfachnutzung und Erhöhung desRecyclatanteils trägt besonders die Gewichtsreduzierung um bis zu 18 Prozent bei Glas- undKunststoffflaschen dazu bei, den CO2-Ausstoß zu verringern. Denn die Materialeinsparungenverbessern die Umweltbilanz auf zweifache Weise: Sie verringern denRessourcenverbrauch, zugleich sinkt der Kraftstoffverbrauch beim Transport.
Diese Maßnahmen sind wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie „Lebe die Zukunft“ desHauses, denn Verpackungen sind bei Coca-Cola der zweitgrößte Verursacher vonCO2-Emissionen.

„Durch die technologische Weiterentwicklung gibt es immer wieder Möglichkeiten, dieUmweltverträglichkeit von Verpackungen zu optimieren. Das nutzen wir aktiv bei allenunseren Getränkepackungen, egal ob Ein- oder Mehrweg, Glas oder Kunststoff“, betontDr. Klaus Stadler, Technischer Direktor von Coca-Cola Deutschland und Direktor Umweltund Wasserressourcen von Coca-Cola Europa. „Wir betrachten unsere Verpackungen nichtals Abfall, sondern als wertvolle Rohstoffe.“

Die 0,33 Liter Glasflasche, die besonders in der Gastronomie eingesetzt wird, ist mit380 Gramm rund 13 Prozent leichter geworden, die 0,5 Liter Flasche wiegt mit 460 Gramm8 Prozent weniger. Die Veränderung der Glas-Mehrwegflaschen stellte die Entwickler voreine besondere Herausforderung. Da die Flaschen durchschnittlich 35 bis 40 Malwiederbefüllt werden, müssen die Abfüllanlagen mit alter und neuer Flasche kompatibel sein.

Die ohnehin sehr leichten PET-Einwegflaschen wurden um durchschnittlich 10 Prozentleichter, die 1,5 Liter PET-Einwegflasche sogar um 18 Prozent. Ihr Gewicht beträgt nur noch33,9 Gramm. Allein durch eine Veränderung des Flaschenkörpers und der Mündung umungefähr 1,5 bis 2,5 Gramm pro Flasche spart das Unternehmen jährlich 1.000 TonnenKunststoff ein. Das entspricht rund 3.300 Tonnen CO2 -Äquivalent.

Bei der Entwicklung umweltschonender Verpackungslösungen stehen neben der sparsamenMaterialverwendung auch Recycling und Mehrfachnutzung im Fokus. Die Wiederverwendung von Getränkepackungen spielt seit jeher eine große Rolle beiCoca-Cola. Im Gegensatz zur Entwicklung im Gesamtmarkt, in dem der Mehrweganteil nach Einführung des Einwegpfandes auf unter 40 Prozent gesunken ist, beträgt derMehrweganteil bei Coca-Cola weiterhin rund 70 Prozent. Von den Einwegverpackungen sind99,9 Prozent bepfandet und werden dem Recycling zugeführt.

Aktuell bestehen die PET-Einwegflaschen für Erfrischungsgetränke zu 23 Prozent ausRecyclingmaterial. Ziel ist, diesen Wert auf 50 Prozent auszubauen. Denn derCO2-Fußabdruck von recyceltem PET ist deutlich niedriger als der von Neumaterial. Auch beiden übrigen Verpackungsmaterialien will der Getränkehersteller die Recyclingrate steigern. Die Kästen für die klassischen Erfrischungsgetränke bestehen zum Teil schon zu 100Prozent aus Recyclingmaterial. Insgesamt wurden 2009 bei der Produktion aller Getränkekästen zu 51,4 Prozent Recyclingmaterial eingesetzt.

Umfassende Informationen zu allen Aktivitäten im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie„Lebe die Zukunft“ gibt es im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht von Coca-Cola Deutschlandunter
www.coca-cola.de/nachhaltigkeitsbericht.


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