• Ab sofort stehen zehn private Sportinitiativen zur Wahl beim bundesweiten Wettbewerb Mission Olympic
  • Die nominierten Initiativen aus ganz Deutschland haben die Chance auf den Titel „Initiative des Monats“ und Preisgelder zur Förderung ihres Projekts
Berlin, 14. November 2013 – Zehn sportliche Initiativen aus ganz Deutschland haben ab sofort die Chance auf den Titel „Initiative des Monats“ beim Wettbewerb Mission Olympic. Mit dem bundesweiten Projekt möchten die Initiatoren Coca-Cola Deutschland und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) sportliches Engagement im Land aktiv unterstützen. Gesucht werden „Deutschlands aktivste Stadt“ und „Deutschlands beste Initiativen für Bewegung und Sport“.
Jeden Monat stehen zehn sportliche Initiativen aus ganz Deutschland auf www.mission-olympic.de zur Wahl. Besucherinnen und Besucher der Website können ab sofort für ihren Favoriten abstimmen. Das Sportprojekt, das bis zum 25. November (24:00 Uhr) die meisten Stimmen erhält, ist „Initiative des Monats November“ und gewinnt ein Fördergeld in Höhe von 500 Euro. Der zweite Platz wird mit 300 Euro ausgezeichnet und 200 Euro gehen an Platz drei. Die Gewinner werden am 26. November auf der Mission Olympic Website bekanntgegeben.
Für folgende zehn Initiativen kann ab sofort online gestimmt werden:

1. „Trimm dich mit Oma und Opa“ 

Stadt: Sandersdorf-Brehna
Gründungsjahr der Initiative: 2011
Aktive Teilnehmer im Durchschnitt: ca. 60

Wenn es heißt „Trimm dich mit Oma und Opa“, toben nicht nur Kinder über den Hof der Kita „Glückspilz“, sondern auch ihre Großeltern. Die Initiative lädt generationsübergreifend zu einem Tag voller abwechslungsreicher Sportspiele, wie bspw. Schubkarren-Rennen, Büchsenwerfen oder Wettlaufen, ein. Ziel des jährlichen Sportfestes ist es, Bewegung im familiären Kreis zu fördern.
Warum sollte Ihre Initiative gewinnen?
„Durch freundschaftliche Wettkämpfe wollen wir den Kids das Sporttreiben in der Gemeinschaft näher bringen. Um unsere besonderen Sportspiele erfolgreich zu meistern, müssen Jung und Alt zusammenarbeiten. Dabei stecken die Kinder auch die Großeltern mit ihrer Begeisterung an.“ (Ute H., Kita-Leiterin)


2. „Integrationsprogramm des TSV Ettlingen“

Stadt: Ettlingen
Gründungsjahr der Initiative: 1971
Aktive Teilnehmer im Durchschnitt: 235

Beim TSV Ettlingen wird Jugendarbeit groß geschrieben. Der Verein kooperiert mit zahlreichen Schulen und einem Heim für Jugendliche aus sozial schwachen Strukturen. Kinder mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen gestalten im TSV Ettlingen gemeinsam ihre Freizeit und messen sich in vielfältigen Sportarten. Der Verein versteht es als seine Aufgabe, Kindern und Jugendlichen einen aktiven Lebensstil zu ermöglichen und den Sinn für Gemeinschaft – unabhängig von kultureller oder sozialer Herkunft – zu stärken.
Warum sollte Ihre Initiative gewinnen?
„Wir bieten den Kindern und Jugendlichen ein breites Sportprogramm, das sogar ausgefallene Angebote wie beispielsweise Boxtraining oder auch eine Kanu- und Bikegruppe umfasst. Unsere Fach-Übungsleiter motivieren die Kids, immer wieder Neues auszuprobieren und fördern so ihre Fitness und Gesundheit.“ (Bernd R., TSV Ettlingen)

3. „Herzogenrather Nachtfußball-Turnier“

Stadt: Herzogenrath
Gründungsjahr der Initiative: 2010
Aktive Teilnehmer im Durchschnitt: 70

Mit Aktionen wie dem 2010 ins Leben gerufenen „Herzogenrather Nachtfußball-Turnier“ und weiteren Angeboten wie dem Big-Bobby-Car-Rennen engagiert sich der Verein Spvgg 1928 Straß aus Herzogenrath über das normale Vereinsleben hinaus. Ziel dieser Aktivität ist es, finanzielle Mittel zu erspielen, um den bestehenden Ascheplatz in eine moderne Kunstrasenanlage verwandeln zu können. Dabei setzen sich die Herzogenrather und Herzogenratherinnen auf sportliche Art und Weise mit Begeisterung und Bewegungsfreude für ein gemeinsames Projekt ein.
Warum sollte Ihre Initiative gewinnen?
„Bei unserem ambitionierten Vorhaben, mit Aktivitäten wie dem Nachtfußballturnier Gelder für die neue Kunstrasenanlage zu sammeln, machen alle mit und helfen zusammen. Mit unseren sportlichen Aktionen begeistern wir nicht nur Vereinsmitglieder, sondern ganz Herzogenrath.“ (Michaela M., Förderverein Spvgg 1928 Straß)

4. „Karla-Mobile“

Stadt: Hillesheim
Gründungsjahr der Initiative: 2007
Aktive Teilnehmer im Durchschnitt: 30

Seit 2007 inspirieren die Organisatorinnen und Organisatoren der Initiative „Karla-Mobile“ aus Hillesheim mit ihrem mobilen Anhänger die Kinder der Umgebung. Dabei haben sie die unterschiedlichsten Spiel- und Sportgeräte im Gepäck – mit Einrädern, Waveboards oder Tauen wecken sie die Kreativität und die Bewegungsfreude der Kids. Im Spiel schulen die Kinder nicht nur ihre motorischen Fähigkeiten, sondern erlernen auch Werte wie Teamgeist und Gemeinschaftssinn.
Warum sollte Ihre Initiative gewinnen?
„Die Karla-Mobile sind ein innovatives Projekt, das den Bewegungsradius der Kinder und Jugendlichen steigert. Vor allem in ländlichen Regionen mit wenigen Sport-Angeboten sind die Spielgeräte eine tolle Ergänzung für Vereine, Kindergärten und Dorfgemeinschaften.“ (Jojo B., Verein VfL Hillesheim)

5. „City-Lauf für Jung und Alt“

Stadt: Nienburg (Saale)
Gründungsjahr der Initiative: 2010
Aktive Teilnehmer im Durchschnitt: k. A.

Die Organisatorinnen und Organisatoren des jährlichen „Citylaufs für Jung und Alt“ wollen bei den Nienburger Bürgerinnen und Bürgern Begeisterung fürs Laufen entfachen und das Interesse an den Sportangeboten der Umgebung wecken. Da bei dem Rennen der Spaß an Bewegung im Vordergrund steht, gibt es Strecken für alle Trainingsniveaus.
Warum sollte Ihre Initiative gewinnen?
„Der Citylauf verbindet Laufbegeisterte unterschiedlicher Generationen. Jung und Alt, Geübte und Ungeübte treiben gemeinsam Sport, tauschen Trainingstipps aus und finden neue Laufpartner. Die zahlreichen Zuschauer sorgen mit ihrem Jubel stets für eine besondere Atmosphäre.“ (Monika G., Stadtverwaltung Nienburg)

6. „Gut in Form“

Stadt: Bad Salzdetfurth
Gründungsjahr der Initiative: 2006
Aktive Teilnehmer im Durchschnitt: 120

Dank zahlreicher Aktionen und Sportangebote des 2006 gegründeten  betrieblichen Gesundheitszirkels ist die Belegschaft der Firma K+S „Gut in Form“. Egal ob beim Betriebsfußball oder beim Aqua- und Rückentraining – die Kolleginnen und Kollegen sind am Arbeitsplatz und in der Freizeit gemeinsam aktiv.
Warum sollte Ihre Initiative gewinnen?
„Unsere Initiative zeichnet sich durch die vielfältigen Sportangebote aus, die sowohl im Betrieb als auch zuhause wahrgenommen werden können. Wir fördern nicht nur die Bewegung am Arbeitsplatz, sondern informieren unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch über eine ausgewogene Ernährung und weitere gesundheitsfördernde Maßnahmen.“ (Peter-Michael B., Fabrikleiter bei K+S)

7. „Jugend trainiert für Olympia“

Stadt: Langen
Gründungsjahr der Initiative: 2001
Aktive Teilnehmer im Durchschnitt: ca. 100

Die Initiative „Jugend trainiert für Olympia“ bietet den Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Langen die Möglichkeit, sich in verschiedenen Sportarten untereinander und mit anderen Schulklassen zu messen. Das regelmäßige Training und die freundschaftlichen Wettbewerbe vermitteln ihnen Fairness, Teamgeist und einen respektvollen Umgang miteinander.
Warum sollte Ihre Initiative gewinnen?
„Bei ‚Jugend trainiert für Olympia‘ arbeiten motivierte Schülerinnen und Schüler mit einem engagierten Kollegium zusammen, um das Gymnasium Langen bei den Sportwettbewerben würdig zu vertreten. Die Initiative fördert den Zusammenhalt der gesamten Schule und öffnet den Teilnehmern die Tür zum Leistungssport.“ (Ursula O., Sportlehrerin)

8. „Dienstagsgruppe“

Stadt: Otterndorf
Gründungsjahr der Initiative: 2010
Aktive Teilnehmer im Durchschnitt: 7
„Sport statt Kuchen essen“ lautet das Motto der „Dienstagsgruppe“ des TSV Otterndorf. Seit drei Jahren trifft sich regelmäßig eine begeisterte Gruppe von Turnerinnen, um bei schnellen Rhythmen und ungewöhnlichen Bewegungsformen gemeinsam Sport zu treiben. Während die Teilnehmerinnen beim Aroha Bewegungen verschiedener Kampfsportarten im Dreivierteltakt kombinieren, trommeln sie bei „Drums Alive“ auf Fitnessbällen und steigern so Kraft und Koordination.
Warum sollte Ihre Initiative gewinnen?
„In unserer kleinen Gruppe motivieren wir uns oft gegenseitig. Durch die Kombination verschiedener Sportarten trainieren wir den gesamten Körper und unsere Ausdauer. Meine Sportlerinnen bleiben damit rundum fit und leben gemeinsam den Spaß am Sport.“ (Doris N., Vorturnerin)


9. „Kinderturnen“

Stadt: Pulsnitz
Gründungsjahr der Initiative: 1992
Aktive Teilnehmer im Durchschnitt: 34

Das Anliegen der Initiative „Kinderturnen“ aus Pulsnitz ist es, den bewegungsarmen Alltag der Kids durch ein regelmäßiges Sportangebot aktiver zu gestalten. Bei Bewegungsspielen mit alltäglichen Gegenständen, wie beispielsweise Schüsseln, Wäscheklammern oder Fliegenklatschen, trainieren die Kinder ihre motorischen Fähigkeiten sowie Geschicklichkeit und Ausdauer. Die Vorschüler lernen bei den Aktivitäten in der Gruppe zudem Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme.
Warum sollte Ihre Initiative gewinnen?
„Die Initiative wird vor allem durch das Engagement der ehrenamtlichen Übungsleiter ermöglicht. Sie setzen sich dafür ein, dass Sport bereits für die Jüngsten zu einer Selbstverständlichkeit wird. Mit ihren kreativen Ideen, begeistern sie die Kinder immer wieder aufs Neue.“ (Kerstin K., Kita-Leiterin)

10. „Ski- und Snowboardfreizeiten“

Stadt: Rosbach
Gründungsjahr der Initiative: 1994
Aktive Teilnehmer im Durchschnitt: 72

Seit fast zehn Jahren bieten die Organisatorinnen und Organisatoren der Initiative „Ski- und Snowboardfreizeiten“ mit finanzieller Unterstützung der Stadt und des Vereins interessierten Rosbacherinnen und Rosbachern jährlich die Möglichkeit zur Gruppenfahrt in die Alpenregion. Während der Ausflüge haben Jung und Alt sowie Einsteiger und Profis gemeinsam Freude am Wintersport. So entsteht eine Teamatmosphäre, in der jeder vom anderen lernt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereiten sich im gemeinsamen Training auf die Skisaison vor und sind auch darüber hinaus zusammen sportlich aktiv.
Warum sollte Ihre Initiative gewinnen?
„Bei unseren Ski-Trainings stehen die Bewegung in der Gemeinschaft und der bewusste Umgang mit der Natur im Vordergrund. Dabei erleben Teilnehmer aus unterschiedlichen Generationen gemeinsam die Freude am Wintersport. Viele der ehemals jugendlichen Teilnehmer geben jetzt ihr Wissen als Übungsleiter an die Jüngeren weiter.“ (Christine K., Abteilungsleiterin „Ski“ SG Rodheim)