Pascal Morgan ist seit zehn Monaten bei Coca-Cola. Eigentlich hat Coke ihn aber immer schon begleitet. Als der Anruf aus Berlin kam, überlegte er nicht lange. Er ließ alles stehen und liegen und wagte den Neuanfang.

Als eines Tages mein Telefon klingelte, hat mich das in einem Gefühl bestärkt, das ich schon immer hatte: Zu Coca-Cola geht man nicht einfach, man wird gerufen. Für mich war keine Marke je so präsent wie Coca-Cola. Trotzdem stand das Unternehmen für mich als Arbeitgeber irgendwie nicht auf dem Radar. Coke war für mich vor allem emotional aufgeladen. Deshalb war ich vom ersten Telefonat an Feuer und Flamme. Man wollte im Bereich IT einiges verändern, auch in Richtung neue und innovative Technologien. Die Anforderungen klangen für mich sehr komplex – und total spannend. Seit 20 Jahren arbeite ich im Bereich Medien, Internet, Telekommunikation und Technologie. Die letzten sechs Jahre war ich bei der Deutschen Telekom. Als ich zu Coke kam, war das ein spannender Wechsel: von Telekommunikation zum Markenprodukt. Heute verantworte ich bei Coca-Cola die IT für die Coca-Cola GmbH. Zudem verantworte ich die Innovation für die IT in Europa.
Professionell, emotional, erfrischend
In meiner Arbeit für die Coca-Cola GmbH habe ich in den letzten Monaten einen sehr starken Führungskreis kennen gelernt, das sogenannte Leadership Team. Eine vergleichbare professionelle Dichte hatte ich zuvor selten erlebt. Das sind tolle Persönlichkeiten, sehr präsent, zugänglich und hilfsbereit. Ich fand von Anfang an großartig, wie die Leute hier arbeiten und vor allem wie sie miteinander arbeiten. Wenn ich nach einem Dreivierteljahr Bilanz ziehen sollte, würde ich sagen, das Auffälligste ist die große Professionalität und Leidenschaft bei dem, was sie tun. Das betrifft aber nicht nur die Führungsebene, sondern alle Kollegen in allen Bereichen. Hier geht es nie um Einzelleistung, sondern immer um Teamarbeit. Besonders deutlich spürt man das, wenn wir uns gegenseitig Ergebnisse unserer Arbeit in der monatlichen Vollversammlung, der Town Hall, präsentieren.
Coke-Erinnerung
Coke ist für mich aber nicht nur als Arbeitgeber etwas Besonderes, Coca-Cola begleitet mich schon mein ganzes Leben. Das hat vor allem familiäre Gründe. Mein Vater war bei der US-Army, meine Mutter kam aus Bad Dürkheim. Sie haben sich in Frankfurt kennen gelernt, verliebt und geheiratet. Ich kam in Frankfurt im Militärhospital zur Welt und bin zweisprachig in unterschiedlichen Teilen der Welt aufgewachsen. Mein Vater war in Deutschland, in Asien und in den USA stationiert – und wir als Familie immer dabei. Wenn man bei der Army ist, lebt man immer in einer „US-Bubble“. Wo immer man hingeht, gibt es kulturelle rote Fäden, Symbole einer Kontinuität, an denen man sich in der Fremde orientiert. Auch ich fand überall ein Stück Identität, ein Stück Zuhause; und dazu gehörte auch Coca-Cola. Coke war immer da. Als ich größer war, habe ich mir mit Autowaschen ein bisschen Taschengeld dazuverdient. Von dem Geld habe ich mir immer eine Coke geholt. Mit Coke bin ich aufgewachsen, sie war ein Teil von mir.
Der rote Faden
So ging es dann weiter. Egal wo ich lebte und was ich gemacht habe, Coke war dabei. Deshalb war das für mich auch so bewegend, als der Anruf kam. Natürlich gibt es andere spannende Marken, aber die gehen nicht so tief und weit zurück in mein Leben wie Coca-Cola. Ich bin mit Coke aufgewachsen, nicht mit Apple oder Google. Und ich finde es total spannend, dass Coca-Cola tatsächlich Kompetenzen und Persönlichkeiten wie mich sucht. Das hätte ich nicht erwartet. Ich kam ja nicht einmal aus der Lebensmittelbranche. Aber ich habe mich schnell eingefunden. Mit physischen Produkten zu arbeiten, hatte für mich von Anfang an einen Wow-Faktor. Sie sind wunderbar konkret, eine Coke kann ich greifen, ich kann sie trinken und erleben; und sie löst beim Trinken etwas Besonderes aus. Daran teilzuhaben ist etwas anderes, als über Telefontarife zu diskutieren.
Zero Kompromisse
Ich hatte vorher schon immer Coke und mezzo mix im Kühlschrank. Mein Lieblingsgetränk ist ganz klar Coke Zero. Als Kind habe ich Coke regular getrunken, zwischendurch light, jetzt Zero. Am liebsten trinke ich es pur und kalt, ab mittags, oft auch noch am späten Abend. Sollte ich mal eine Coke offen vergessen und sie ist abgestanden, dann trinke ich sie trotzdem, weil der Geschmack auch dann noch einzigartig ist. Eine Coke kann ich einfach nicht wegschütten.
Wenn ich jemandem, der für Coca-Cola arbeiten will, etwas raten sollte, würde ich sagen, es ist wichtig, offen zu sein und sich voll und ganz einzubringen. Wer Lust hat, mit und für diese tolle Marke zu arbeiten und ein gutes Profil mitbringt, findet immer ein tolles Team – das gilt für jeden Bereich. Die unterschiedlichsten Berufsbilder und Ebenen sind hier stark verzahnt, es gibt praktisch kein Hierarchiedenken. Man hat zu allen schnell den direkten Zugang. Jeder trägt etwas bei zum Gesamtsystem, jeder trägt Verantwortung und fordert auch ein, dass der andere sich einbringt. Diesen Teamgeist finde ich außerordentlich motivierend.